| „Lea an Board“ und andere dämliche Aufkleber |
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„Lea an Board“ und andere dämliche Aufkleber Eine weit verbreitete Unsitte sind Aufkleber an Autos. Darunter fallen die nützlichen Informationen für Kriminelle wie Namen der Kinder, im Auto verbaute Musikanlagen usw. Auch Aufkleber mit den im Auto angebrachten Alarmsystemen sind Irrsinn, weil sie für manche zwielichtige Zeitgenossen eher Einladung als Warnung sind. Klar, Sie sind sicher zu Recht stolz auf Ihren Nachwuchs. Aber würden sie wirklich jedem Menschen den sie sehen, egal ob Obdachloser, Sektenführer oder Psychopath den Namen ihres Kindes nennen? Warum schreiben sie ihn dann aufs Auto? Wenn sie denken, dass ein Aufkleber mit dem verbauten Sicherheitssystemnamen einen Autoknacker abhält, sind sie schief gewickelt. Ganz im Gegenteil. Wenn Autos serienmäßig aus den Werken rollen, stehen auf den einschlägigen Seiten im Internet schon die passenden Informationen bereit, wie man diese knackt. Das gilt für alle Systeme. Behalten sie es also lieber für sich. Vielleicht überrascht es wenigstens noch die Anfänger. Die Marke des teuren Audiosystems in der Heckscheibe? Danke, so weiß der geneigte Spitzbube wenigstens gleich, was man im Handschuhfach oder unter dem Sitz findet, wenn man das Auto knackt. Hand aufs Herz: Niemand nimmt die abnehmbaren Blenden der Radios mit in die Disko, in die Oper oder ins Kino. Das wissen leider auch die bösen Jungs. Und außerdem machen Sie auch noch kostenlos Werbung für den Hersteller. Behalten sie diese Informationen also lieber für sich, und leben Sie und ihre Familie etwas anonymer bzw. sicherer. |
