| Was ist die „Drei-Gegner-Theorie“? |
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Was ist die „Drei-Gegner-Theorie“? Diese Theorie basiert auf der Erkenntnis, dass man in einer Selbstverteidigungssituation eigentlich drei Gegner hat:1. sich selbst2. den eigentlichen Aggressor3. den Staatsanwalt.Die erste Hürde in der Selbstverteidigung ist man selbst. Der Körper schüttet Adrenalin aus (Stresshormon), und dies löst das so genannte „fight-or-flight-syndrom“ aus, welches unsere Vorfahren beim Anblick des Säbelzahntigers auch hatten. Für unsere Ahnen gehörte es zum Alltag, blitzschnell entscheiden zu müssen, wegzulaufen oder zu kämpfen. Denn dies war ein natürlicher Prozeß, welcher u. a. auch das Überleben der menschlichen Rasse sicherstellte. Da es seit ein paar Jahren nicht mehr allzu viele Säbelzahntiger gibt, ist diese Fähigkeit verkümmert und löst im modernen Menschen oft den schlechtesten Zustand aus den es gibt – Angststarre. Ist diese Phase überwunden kommt der zweite Gegner ins Spiel – der Aggressor selbst.Der bringt die „üblichen Probleme“ mit sich – Gewichtsklasse, Geschlecht, Erfahrungen, böse Einstellung, mangelnde Skrupel…Der Staatsanwalt ist die letzte Hürde die überwunden werden muss. Denn lange nach dem eventuellen Kampf wird dann vor Gericht entschieden, ob die Verteidigung wirklich notwendig und angemessen war. Bleibt nur zu hoffen dass die Urteilenden keine von Hollywoodfantasien gesteuerten „Profis“ sind… |
